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28.8.2025
Vers 13: “Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. Wer aber beharrt bis an das Ende, der wird selig.”
Der allgemeine Hass gegen Christen nimmt in Europa und auch in Südkorea zu, das hat Jesus Christus schon im Voraus gesagt. Sollen wir deswegen designiert sein? Nein! Wir sollen auf die Voraussage Jesus genau zuhören und Mut bekommen.
Heutiger Text gibt uns solchen Mut.
Jesus hatte im Tempel gepredigt, war den Feindseligen von Religiösen begegnet und hatten Kranke geheilt. Er ist dann mit seinen Jüngern durch die prächtigen Hallen des Tempelbezirkes zum Ausgang gegangen, um die Stadt zu verlassen.
„Als er aus dem Tempel ging, sprach zu ihm einer seiner Jünger: „Meister, siehe, was für Steine und was für Bauten!“ (1).
Die ungeheuer großen Bausteine und der prächtige Bau des Tempels versetzten Jesu Jünger in Staunen. Der Tempel, der von Herodes dem Großen gebaut worden war, gehörte zu den Wunderwerken jener Zeit. Einige Steine des Tempels waren bis zu 15x4x6 Meter groß. Die Vorderseite des Tempels soll über und über mit schweren Goldplatten bedeckt gewesen sein. Wenn die Strahlen der aufgehenden Sonne darauf fielen, habe der Tempel wie ein vergoldeter Schneeberg ausgesehen, denn wo er nicht mit Gold bedeckt war, sei er stehlend weiß gewesen. Der Tempel wirkte so riesig und stabil, als sei er für die Ewigkeit gebaut worden.
Die Jünger Jesu wurden von der Pracht und Größe des Tempels überwältigt. Sie vergaßen, dass Jesus den Tempel als Räuberhöhle bezeichnet hatte. Wahrscheinlich beneideten sie die Priester, die im Tempel in prächtiger Priesterkleidung arbeiteten.
Was sagte Jesus darauf hin zu seinen Jüngern? Erzählte er ihnen etwa über die Baugeschichte wie ein Reiseführer?
Der Vers 2 gibt uns die Antwort Jesu wieder: „Und Jesus sprach zu ihm: Siehst du diese großen Bauten? Nicht ein Stein wird auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werden.“
Jesus ließ seine Jünger im Voraus wissen, dass der Tempel völlig zerstört werden wird. Das Zerstören des Tempels war ein Teil des göttlichen Gerichts. Die Ankündigung der Zerstörung des Tempels erfüllte sich 70 n. Chr. Als die Juden sich gegen die römische Herrschaft erhoben, belagerten die Römer unter der Führung des Feldherrn Titus Jerusalem ein Jahr lang, sodass die Menschen in der Stadt verhungerten. Titus zerstörte dann die Stadt und den Tempel völlig. So kamen mehr als eine Million Menschen entweder durch Hunger oder durch Schwert um.
Menschen bewundern große Bauwerke und beneiden die Machthaber der Welt. Aber unser Gott, der der Schöpfer aller Dinge ist, wird nie durch solche Werke beeindruckt. Er erforscht vielmehr die Herzen der Menschen und richtet sie, wenn wir Gott vergessen und sich über ihre Herrlichkeit rühmen.
Der Palast von Versaille, der vom „Sonnenkönig“ Ludwig dem XIV gebaut wurde, versetzt auch heute die Touristen in Staunen. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass nicht lange nach seiner Herrschaft die Französische Revolution ausbrach und sein Enkelkind, Ludwig der XVI, durch die Guillotine sterben musste.
Der Petersdom in Rom ist großartig. Wir müssen aber stets daran denken, dass nach der Errichtung dieses Bauwerks die Reformation ausbrach.
Salomo baute den ersten Tempel. Sein Königreich wurde aber nach seinem Tod in zwei Reiche gespalten.
Gott möchte nicht, dass Menschen sich ihrer Werke und ihres Könnens rühmen, sondern dass sie Gott allein rühmen und sich auf ihn verlassen.
Als Jesus auf dem Ölberg saß gegenüber dem Tempel, fragten ihn Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas, als sie allein waren: „Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein, wenn das alles vollendet werden soll?“ (3-4).
Die Jünger wollten wissen, wann das Ende der Welt ist. Vielleicht wollten sie, wenn sie den Zeitpunkt der Endzeit genau wissen, bis dahin sorglos leben und sich dann kurz vor der Endzeit schnell darauf vorbereiten.
Jesus antwortete ihnen: „Seht zu, dass euch niemand verführe! Es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin’s, und werden viele verführen“ (5.6).
Jesus nannte ihnen den genauen Zeitpunkt der Endzeit nicht, sondern warnte sie vor den Verführern.
Er sagte weiter: Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so fürchtet euch nicht. Es muss so geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da… Das ist der Anfang der Wehen.“ (7-8).
Falsche Christus sagen angesichts der Kriege oder Naturkatastrophen, dass es die Endzeit wäre. Aber Jesus sagt: „Es muss so geschehen. Aber es ist noch nicht die Endzeit!“ Solche Kriege oder Naturkatastrophen sind wie Wehen der Geburt des neuen Himmels und der Erde. Darum können wir bis zum Ende mit großer Hoffnung Schwierigkeiten erdulden.
Jesus sagte ihnen im Voraus, dass sie Schwierigkeiten haben würden: „Ihr aber seht euch vor! Denn sie werden euch den Gerichten überantworten, und in den Synagogen werdet ihr gegeißelt werden, und vor Statthalter und Könige werdet ihr geführt werden um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis. Und das Evangelium muss zuvor gepredigt werden unter allen Völkern.“ (9-10).
Jesus sagt zu den Jüngern die Verfolgung im Voraus und sagt, dass diese Verfolgung eine gute Gelegenheit der Verbreitung des Evangeliums ist. In den Gefängnissen in Nordkorea wird das Evangelium aktiv verbreitet. Das ist ein Beispiel.
Und Jesus sagt in Vers 10: „Und das Evangelium muss zuvor gepredigt werden unter allen Völkern.“
Gott ist der Souveräne. Er will die Verfolgungen der Christen zum Guten der Menschen gebrauchen und unter allen Völkern das Evangelium verbreiten, um sie zu retten.
Niemand kann Gottes Willen und seinen Plan durchkreuzen. Gott liebt uns Menschen so sehr, dass er sogar seinen Sohn Jesus Christus für unsere Rettung dahin gab.
Wir sollen von Gottes Liebe und seiner Rettung überzeugt bleiben.
Jesus sagt in Vers 11: „Wenn sie euch nun hinführen und überantworten werden, so sorgt euch nicht vorher, was ihr reden sollt; sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn ihr seid’s nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist.“
Unser Gott kümmert sich um uns sorgfältig. Darum brauchen wir uns keine Sorge zu machen. Amen!
Natürlich ist der Hass der Welt nicht harmlos, denn „es wird ein Bruder den andern dem Tod preisgeben und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören gegen die Eltern und werden sie töten helfen. Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. Wer aber beharrt bis an das Ende, der wird selig.“
Jesus nennt im Voraus das Ausmaß der Verfolgung. Er ermutigt uns jedoch dazu, dass wir am Glauben an Jesu treu bleiben.
Heute betrachten die meisten Menschen in Deutschland, dass es viele Wege gäbe, zu Gott zu kommen. Deswegen betrachten sie den christlichen Glauben nicht als der einzige Weg zu Gott. Und viele sind gegen Christentum. Deswegen schämen sich Christen ihren Glauben zu bekennen.
Wir sollen trotz aller Schwierigkeiten am Glauben an Jesus treu bleiben und unseren Glauben bekennen. Gott schenkt uns den Sieg sicher.
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