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6. März 2026
Leitverse 24-25: „Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.“
Habt ihr euch mal die Bauarbeit eines Hauses angeschaut? Man legt zuerst ein Fundament. Dieses Fundament (oder Bodenplatte) trägt die Lasten des Baukörpers sowie weitere Belastungen, z. B. Wind oder Schnee.
Heute können wir oft Fertighäuser sehen. Ein Autokran setzt Wand-, Decken- und auch Dachelemente zusammen, sodass in wenigen Tagen ein Fertighaus montiert wird.
Trotz solcher Möglichkeiten sind langlebige Massivhäuser weiterhin beliebt, die man aus mineralischem Material wie Sand und Ziegelsteinen baut. Diese Massivhäuser sind unempfindlich gegen Feuchtigkeit und überzeugen mit ausgezeichneter Schall- und Wärmedämmung. Vor allem ist ein Massivhaus deshalb beliebt, weil es sicher gegen Absturz ist.
Wenn man ein langlebiges Massivhaus bauen will, muss man zuerst das Fundament des Hauses richtig legen. Ein Massivhaus mit einem festen Fundament zu bauen – das kostet viel Zeit, Mühe und Geld. Ich schaute mir die Bauarbeiten von Aldi an der Markstraße an. Die Arbeit, das Fundament zu legen, dauerte monatelang.
Wolkenkratzer sind ein Wahrzeichen von New York. Eine Voraussetzung für einen Wolkenkratzer ist ein tragfähiger Untergrund. Manhattan ist eine Felsinsel, die 21 km lang und 4 km breit ist.
Wir brauchen nicht unbedingt zu wissen, wie man ein Haus baut. Aber wir müssen unbedingt wissen, dass jeder von uns ein Lebenshaus baut und deswegen ein tragfähiges Fundament dafür braucht. In der Tat baut jeder Mensch mit seinen Wünschen, Gedanken, Worten und seinen Taten sein Lebenshaus. Wir können einen Platz als das Fundament für unser Lebenshaus wählen: einen Sandplatz oder einen Felsen. Das gewählte Fundament spielt für die Sicherheit unseres Lebenshauses eine entscheidende Rolle.
Jesus erzählt uns dies Gleichnis, um uns zu erklären, wie wichtig die Wahl des Fundaments unseres Lebenshauses ist.
In seinem Gleichnis treten zwei Bauherren auf: Ein kluger Bauherr und ein unkluger Bauherr. Die Häuser, die die beiden gebaut haben, sehen alle stabil aus. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im unsichtbaren Teil jeweiligen Hauses, nämlich im Fundament. Der Kluge hat sein Haus auf einem Felsen gebaut wie Manhattan; dagegen der Unkluge auf dem Sand. Während der Trockenzeit sehen die beiden Häuser alle stabil aus. Der Unkluge lacht über den Klugen aus und sagt: „Er hat ja unnötig so viel Geld ausgegeben. Siehst du, dass mein Haus stabil genug ist, obwohl ich wenig Geld ausgegeben habe. Wunderschön ist es, dass ich auf dem Balkon Sonnenschein genieße!“
Aber die Trockenzeit ist zu Ende und die Regenzeit hat begonnen. Der Himmel wird dunkel und es gießt in Strömen. Überall fließt Regenwasser. Trotz des Platzregens mit Sturmwind ist das Haus auf dem Felsen sicher. Der Grund ist einfach: Das Haus ist auf dem Felsen gebaut.
Da sagt Jesus: „Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf den Felsen baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf den Felsen gegründet“ (24-25).
Wie sieht aber das Haus auf dem Sand aus? Weil die Regenwasserfluten den Sand des Hausfundamentes mit Gewalt mit sich forttragen, bricht das Haus zusammen, und Wrackteile des Hauses sind überall verstreut. Aus einem schönen Haus ist eine Ruine geworden. Es sieht wie ein Kriegsplatz aus.
Jesus sagt dazu: „Wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß“ (26-27).
Wir sollen das Fundament unseres Lebenshauses richtig wählen. Wir haben zwei Wahlmöglichkeiten: entweder einen Sandboden wählen oder einen felsigen Boden. Falls wir einen Sandplatz als Fundament unseres Lebenshauses wählen, merken wir in guter Zeit keine Gefahr des Zusammenbruchs. Aber wenn ein Platzregen kommt, wird unser Lebenshaus zusammenbrechen. Wenn wir aber einen felsigen Boden als Fundament wählen, brauchen wir zwar ein bisschen mehr Mühe zum Hausbau, aber unser Lebenshaus bricht nicht zusammen, obwohl ein Platzregen kommt.
Eine gute Nachricht ist es, dass Gott selbst schon einen Felsen als Fundament unseres Lebenshauses gelegt hat. Gott hat Jesus Christus gesandt, sodass dieser all unsere Schuld weggetragen hat und von den Toten auferstanden ist. Jesus Christus ist das richtige Fundament unseres Lebens (Jes. 28,16; 1. Petrus 2,6). Unser Haus auf diesem Fundament ist trotz verschiedener Fluten wie Krankheit, Armut oder Tod sicher. Gott sei Dank, dass er das sichere Fundament für uns gelegt hat. Weil Gott schon unser Fundament gelegt hat, brauchen wir nun unser Lebenshaus einfach auf dieses Fundament zu bauen. So können wir viel schneller bauen als andere Leute, die auf den Sandplatz bauen.
Was bedeutet es praktisch, dass wir auf Christus unser Lebenshaus bauen?
Das bedeutet, dass wir Jesus Christus als unser Lebensfundament annehmen, ihm vertrauen und ihm gehorchen. Wir sollen daran glauben, dass Jesus Christus all unsere Schuld am Kreuz weggetragen hat und am dritten Tag von den Toten auferstanden ist. Darum können wir sein Wort hören, an ihn und sein Wort glauben und aus Dankbarkeit seinem Wort gehorchen. Ein kluger Mensch glaubt an Jesus‘ Opfertod und seine Auferstehung, vertraut seinem Wort und gehorcht ihm.
Aber ein unkluger Mensch will an Jesus Christus nicht glauben. Selbst wenn er das Evangelium gehört hätte, will er weder an ihn noch an sein Evangelium glauben und ihm auch nicht gehorchen. Er kann höchstens ein Hörer des Wortes Jesu werden, aber weder Glaubender noch ein Täter sein. Er folgt seinem Unglauben oder seinem eigenen Willen.
Der Unterschied zwischen dem Haus auf dem Felsen und dem Haus auf dem Sandplatz wird erst in der Regenzeit sichtbar.
In Thailand gibt es Trockenzeit und Regenzeit. Die Regenzeit ist von Juni bis November und die Trockenzeit von Dezember bis April. Diese Trockenzeit ist die wettermäßig beste Reisezeit.
In der Trockenzeit kann man den Unterschied zwischen dem Haus mit felsigem Fundament und dem Haus mit Sandplatzfundament nicht gut erkennen. Aber in der Regenzeit wird der Unterschied deutlich.
In unserem Leben auch gibt es Trockenzeiten und Regenzeiten. Die Regenzeit hat verschiedene Formen, wie z.B. Versuchung, Unglück, Krankheit oder Tod. Schließlich kommt irgendwann das Jüngste Gericht. Solche Zeit kommt manchmal ganz plötzlich.
Wir wollen nun kennenlernen, wie wir ein Lebenshaus, das trotz eines Platzregens nicht zusammenbricht, bauen können. Um solch ein Haus bauen zu können, sollen wir zuerst Gottes Wort hören. Ohne Hören des Gotteswortes gibt es keine Möglichkeit, an Jesus und sein Wort zu glauben.
Heute gibt es aber verschiedene Möglichkeiten, Gottes Wort zu hören. Beispielsweise Bibelstudium oder Gottesdienst besuchen. Man kann auch im Internet oder im Fernsehen Gottes Wort hören. Vor allem sollen wir in der Bibel lesen. In der Bibel zu lesen, ist die beste Möglichkeit, Gottes Stimme zu hören.
Wir sollen aber Gottes Wort nicht nur hören, sondern es mit dem Herzen annehmen. Das Annehmen des Gotteswortes nennt man „Glauben“. Und wir sollen dem Gotteswort folgend leben. So ist Jesus unser Lebensfundament.
Viele Menschen rechnen damit, dass sie höchstens etwa 100 Jahre leben können und danach endgültig aus sein würden. Leider rechnen die meisten Menschen mit der Auferstehung nicht. Darum legen sie das Fundament ihres Lebenshauses so, dass ihr Haus höchstens etwa 100 Jahre stehenbleiben kann. Sie wollen 100 Jahre lang glücklich leben. Gesundheit, Geld, Familienglück usw. gelten als Fundament ihres Lebens. Darum investieren sie Zeit, Kraft und Geld für Ausbildung, Job, Einkommen, Familie, Gesundheit usw. Leider glauben sie nicht an das ewige Leben in Jesus Christus. Sie erkennen nicht die Notwendigkeit, dass sie ein Fundament brauchen, das über ihr irdisches Leben hinaus bestehen kann.
Ihr Lebensfundament ist auch nicht stabil genug für verschiedene Fluten wie z. B. Krankheit, Armut, Streit oder Tod. Wenn solche Fluten kommen, brechen ihre Lebenshäuser hoffnungslos zusammen. Sie hatten versäumt, ein richtiges Lebensfundament zu legen, wie Jesus in Vers 26 und 27 sagt: „Wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.“
Jeder von uns soll nun auf die Frage ehrlich antworten, ob sein Lebenshaus gegen solchen Platzregen sicher ist oder nicht. Jeder soll sein Lebensfundament prüfen. Wenn jemand festgestellt hat, dass sein Fundament nicht stabil genug ist, soll er das Fundament neu legen. Er soll Jesus Christus als sein Fundament wählen und auf ihn sein Lebenshaus bauen.
Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um uns ein sicheres Fundament für unser Lebenshaus zu legen, damit wir ewig und glücklich leben können. Wir sollen also Jesus und sein Wort als Fundament unseres Lebenshauses annehmen und darauf unser Lebenshaus bauen. Unser Lebenshaus wird dann trotz verschiedener Fluten bis zur Ewigkeit sicher stehen.
Warum sind Jesus Christus und sein Wort das richtige Fundament unseres Lebenshauses? Deshalb, weil er Gottes Sohn ist und sein Wort Gottes Wort. Er hat uns durch seinen Tod und seine Auferstehung all unsere Schuld weggetragen, sodass wir die Vergebung empfangen konnten. Durch seine Auferstehung hat er uns das ewige Leben und das Himmelreich geschenkt. So können wir von den Toten auferstehen, ins Himmelreich kommen und mit Christus bis zur Ewigkeit wohnen. So ist unser Lebenshaus auf ded Felsen gebaut. Darum ist unser Haus trotz der Stürme von Krankheit, Unglück und Tod ganz sicher. Wir sollen Gott für diesen Felsen danken und ihm gehorchen. Das ist unser Lebenshaus sowohl für unsere irdische Lebenszeit als auch für die Ewigkeit. Wir danken Gott für das feste Fundament unseres Lebenshauses. Amen!
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