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2.4.2026
Leitverse 5-6: „Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat.“
18-20: Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
Quelle: https://zeltmacher.eu/die-auferstehung/
Die meisten Fernsehnachrichten sind keine fröhlichen Nachrichten. Anstatt dessen hören wir oft von Terror, Krieg und Unterdrückung. Angesichts solcher Nachrichten fühlen wir uns unsicher und pessimistisch.
Aber wir dürfen aus gutem Grund mit einer guten Zukunft rechnen, denn wir werden auferstehen und in der Herrlichkeit ewig leben.
Woher wissen wir das? Wir wissen das durch die Auferstehung Christi, denn er ist der Erstling der Auferstehung und wir werden ihm folgen, denn der Apostel Paulus hat gesagt: „Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind“ (1. Kor 15,20).
Darum wollen wir nun den Bericht von der Auferstehung Christi betrachten, sodass wir seine Auferstehung wahrnehmen, eine lebendige Auferstehungshoffnung haben und fröhlich und hoffnungsvoll leben können.
Jesus Christus wurde am Freitag gegen 9 Uhr morgens ans Kreuz genagelt (Mk. 15, 25) und starb gegen 15 Uhr. Da wurde er nachmittags des Tages begraben. Einige römische Soldaten standen Wache vor seinem Grab, damit niemand seinen Leichnam klauen und falsche Gerüchte von seiner Auferstehung verbreiten sollte.
Am Samstag, also am Sabbat, wagte niemand es, zu seinem Grab zu kommen, denn mehr als zehn Schritte zu laufen – das galt als eine Verletzung der jüdischen Gesetze.
Der Sabbat ist dann vorbei und die Sonne beginnt am Sonntag langsam aufzugehen. Da gehen Maria von Magdala, die durch Jesus von sieben Dämonen befreit wurde, und andere Maria, d. h. die Mutter von Jakobus und Josef (s. Lk. 23,56 u. 24,1), zum Grab Jesu. Nach dem Markusevangelium ist auch Salome, die Mutter von Jakobus und Johannes, dabei (Mk. 16,1). Sie wollen Jesu Leichnam mit Öl salben, damit sein Leichnam lange erhalten bleibe und ihre Erinnerung an ihn auch.
In allen Berichten der Evangelien steht Maria von Magdala an der ersten Stelle dieser Frauen, die als die ersten Augenzeugen des auferstandenen Christus gelten (Mt. 28,1; Mk. 16,1; Lk. 24,10; Joh. 20,1.11). Das ist gar nicht erstaunlich.
Wir erinnern uns an die Geschichte des Geraseners, der wegen der bösen Geister toben und sich selbst misshandeln musste. Maria litt durch die bösen Geister sehr. Aber Jesus befreite sie davon. Sie war sehr glücklich und dankbar. Aus Dankbarkeit folgte sie Jesus und kümmerte sich zusammen mit anderen Frauen um die Mahlzeiten von Jesus und seinen Jüngern.
Aber zu ihrem Entsetzen wurde Jesus gekreuzigt, starb qualvoll und wurde begraben. Was kann sie nun für ihn tun? Nur dass sie seinen Leichnam mit Öl salbt, damit sein Leichnam in seiner Lebzeitform möglichst lange erhalten bleibt.
Als sie am Ostersonntag früh mit anderen Frauen zu seinem Grab gekommen ist, erlebt sie etwas Unerwartetes: Es geschieht ein großes Erdbeben, der Engel des Herrn kommt vom Himmel herab, wälzt den Stein weg, der zur Sperrung des Grabeseingangs dient, und setzt sich darauf. Seine Gestalt ist wie Blitz und sein Gewand schneeweiß. Die Wachsoldaten sind erschrocken und sind wie tot.
Und der Engel spricht zu Maria und anderen Frauen: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat, und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er auferstanden ist von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt“ (Verse 5-7).
Die Wachsoldaten gehen zu den Hohenpriestern und berichten von den Geschehnissen. Die Hohenpriester halten Rat mit den Ältesten; und sie geben den Soldaten viel Geld und beauftragen, dass Jesu Jünger in der Nacht gekommen wären, während die Wachsoldaten schliefen, und seinen Leichnam geklaut hätten (Verse 11-13). Die Soldaten sollen also die Wahrheit vertuschen. Die Soldaten nehmen das Geld und tun, wie sie angewiesen sind (Vers 15).
Aber es gibt ein lateinisches Zitat: „Magna est veritas et praevalebit“; auf Deutsch: „Groß ist die Wahrheit; sie wird siegen.“
Das Evangelium von der Auferstehung Christi ist die Wahrheit. Es siegt.
Wie verhalten sich aber die Jünger Jesu?
Sie gehen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie befohlen hat. Als sie ihn sehen, fallen sie vor ihm nieder, obwohl einige der Jünger an seine Auferstehung zweifeln.
Sie sind wie wir, die wir ab und zu an Jesu Auferstehung zweifeln.
Zu diesen Jüngern tritt Jesus auf sie zu und spricht zu ihnen:
„Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und macht alle Völker zu meinen Jüngern: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt“ (Verse 18-20).
Wir können den Inhalt dieses Kapitels in zwei Kernaussagen zusammenfassen, nämlich die Auferstehung Christi und seinen Missionsbefehl:
Die erste Kernaussage heißt, dass die Auferstehung Christi die beste Nachricht für uns überhaupt ist.
Maria von Magdala und andere Maria, d. h. die Mutter von Jakobus und Josef, werden durch seine Auferstehung völlig überrascht und in Erstaunen versetzt. Sie können an seine Auferstehung nicht glauben. Aber das leere Grab und ihre Begegnung mit dem auferstandenen Jesus zwingen die beiden zum Glauben, denn der Engel sagt zu ihnen: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden!“
Die Auferstehung Jesu ist das unglaublichste aller Wunder Jesu. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, an die Auferstehung zu glauben. Sie meinen, dass die „Auferstehung“ für sie viel zu gut sei, als dass sie daran glauben können. Sie sind unschlüssig darüber, ob sie an die Auferstehung glauben sollen oder nicht.
Aber an der Auferstehung Jesu Christi hängt unser ganzer Glaube. Die Auferstehung Jesu ist eine wahre Begebenheit. Seine Auferstehung beweist, dass Jesus wirklich Gottes Sohn ist. Seine Auferstehung ist auch logisch, weil der allmächtige, liebevolle Gott seinen lieben Sohn nicht immer unter der Todesmacht lassen konnte. Tatsächlich hat Gott Jesus von der Todesmacht erlöst und ihn auferweckt.
Apostel Paulus nennt Jesus den Erstling der Auferstehung (1. Kor. 15,20). Denn Jesus hat durch seine Auferstehung die Tür des Himmelreiches für uns weit geöffnet. Wenn nur Jesus allein auferstanden wäre und wir aber nicht, wäre seine Auferstehung nur eine halbgute Nachricht für uns. Einige könnten dann sagen: „Lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot!“ (1. Kor. 15,32).
Offb. 21,2-4 beschreibt die Glückseligkeit der auferstandenen Menschen: „Ich sah, wie die Stadt Gottes, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut an ihrem Hochzeitstag. Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: <Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst als ihr Herr in ihrer Mitte sein. Er wird alle ihre Tränen abwischen, und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Angst und Schmerzen wird es nie wieder geben; denn was einmal war, ist für immer vorbei.>“
Die Auferstehungswelt ist über unser Vorstellungsvermögen weit hinaus. Kein Mensch kann mit der Menschensprache die Glückseligkeit der Auferstehungswelt richtig beschreiben. Trotzdem stelle ich euch die Welt der Auferstandenen nach Sundar Singh[1] vor. Sundar Singh war ein indischer Christ. Das Lied, das er gedichtet hat, ist bekannt:
Ich bin entschieden zu folgen Jesus (3x)
Niemals zurück, niemals zurück.
„(Ein Engel erzählte Sudar Singh von der Erfahrung eines Christen, der starb, auferstand und ins Himmelreich kam.) Der Christ sah, der Himmel war vor ihm aufgetan und eine Schar von Engeln und Heiligen kam ihm entgegen; und an der Tür wartete der Heiland mit ausgestreckter Hand, um ihn zu empfangen. Als der Christ all das sah, rief er einen solchen Freudenruf aus: <Was für eine frohe Stunde ist das für mich!> Alle, die an seinem Sterbebett standen, erschraken.
…
Dann machte sich der Christ mit den Engeln nach dem Himmel auf. Sie hatten sich erst ein kleines Stück fortbewegt, als ihnen eine andere Engelschar begegnete und ihnen „Willkommen“ zurief. Auch viele Freunde und Angehörige, die vor ihm gestorben waren, traten auf ihn zu; und als er sie sah, wurde seine Freude noch größer. Als er und die Engelschar das Himmelstor erreichten, stellten sich die Engel und Heiligen schweigend zu beiden Seiten auf. Er trat ein, und im Eingang kam Christus ihm entgegen. Sogleich fiel er Ihm zu Füßen und wollte Ihn anbeten, aber der Herr hob ihn empor, umarmte ihn und sprach: <Ei, du frommer und getreuer Knecht, gehe ein zur Freude deines Herrn.> Hierbei wurde die Freude des Christen unbeschreiblich. Von seinen Augen flossen Freudentränen; der Herr wischte sie in großer Liebe ab und sprach zu den Engeln: <Führt ihn hin zu jener herrlichsten Wohnung, die von Anfang an für ihn bereitet worden ist.>
…
Als der Christ schließlich sein Gesicht nach seiner Wohnung wandte, erstaunte er: Denn wo immer er hinblickte, da konnte er den Herrn sehen. Denn Christus ist an jedem Ort gegenwärtig, und die Heiligen und Engel sehen Ihn überall.
Der Christ war darüber entzückt, dass er auf jeder Seite außer dem Herrn auch noch seine Umgebungen sah, die ihn mit Freude erfüllten: Jene, die nach dem Range die untersten sind, begegnen denen, die höher stehen, ohne Neid; und jene, die höhere Stellungen inne haben, haben große Freude daran, ihren Brüdern auf den niederen Stufen zu dienen; denn dies ist Gottes Reich der Liebe.
In jedem Teil des Himmels gibt es prächtige Gärten; diese Gärten bringen immer jede Art von lieblichen und sehr süßen Früchten und auch alle möglichen süß duftenden Blumen hervor, die nie verwelken. Dort preisen Geschöpfe jeder Art unaufhörlich Gott.
Vögel von wunderbarer Färbung lassen ihre lieblichen Lobgesänge hören. Und wer den süßen Gesang der Engel und Heiligen zuhört, der wird von einem wunderbaren Gefühl der Glückseligkeit gepackt. Wo immer man hinblicken mag, sieht man nichts als Bilder schrankenloser Freude. Das ist das Paradies, das Gott denen bereitet hat, die Ihn lieben; dort gibt es keinen Schatten des Todes, noch Irrtum, noch Sünde, noch Leiden, sondern immerwährenden Frieden und Freude.“
Wir sollen an die Nachricht der Auferstehung Christi mit großer Freude annehmen.
Jesu Auferstehung ist wirklich eine gute Nachricht für uns alle. Wir alle, die an Jesus Christus glauben, werden auferstehen und ins Himmelreich kommen. Dort gibt es weder Schmerzen noch Leid noch Tod. Dort werden wir Jesus Christus von Angesicht zu Angesicht sehen und Gemeinschaft mit ihm haben. Da werden wir eine selige Gemeinschaft mit allen Glaubensvorgängern haben, wie z.B. Abraham, Sara, Isaak, Rebekka, David, Luther, Bonhoeffer, Choo Ki-Cheol, Esther Choe usw.
Die zweite Kernaussage dieses Kapitels ist Jesu Auftrag an uns, diese gute Nachricht mit andern zu teilen.
Wir hören ab und zu die Nachrichten, dass Bayern München hat BVB Dortmund geschlagen. Dann freuen sich Bayern Fans. Dagegen sind BVB Fans niedergeschlagen. So sind die meisten Nachrichten dieser Welt für eine Gruppe von Menschen frohe Nachricht, für die andere Gruppe aber keine gute Nachricht.
Aber Jesu Auferstehung ist für alle Menschen eine frohe Nachricht, ja die beste Nachricht in der Menschheitsgeschichte überhaupt. Diese Nachricht soll schnellstens weitergesagt werden.
Maria von Magdala und andere Maria laufen schnell, um diese frohe Nachricht mit andern zu teilen (8). Plötzlich steht Jesus vor ihnen und sagt: „Sei gegrüßt!“
Die Frauen fallen vor ihm nieder und umklammern seine Füße.
Jesus sagt zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Geht, sagt zu meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa kommen! Dort werden sie mich sehen!“ (10).
Als elf Jünger nach Galiläa zu dem Berg kommen, begegnen sie dem auferstandenen Jesus. Als sie ihn sehen, fallen sie vor ihm nieder. Aber einige zweifeln noch, ob es wirklich Jesus ist.
Da sagt Jesus zu ihnen:
„Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und macht zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (19-20).
Die Auferstehung Christi bzw. unsere zukünftige Auferstehung - das ist unglaublich, aber wahr. Das ist eine fantastische Nachricht. Obwohl wir verschiedene Probleme haben, kann die Auferstehungsnachricht uns all unsere Sorgen vergessen lassen, denn auf uns wartet eine herrliche Zukunft. Wir sollen diese Nachricht weitersagen. Wir sollen sie mit möglichst vielen Menschen teilen, sowohl mit Menschen in Bochum und Deutschland als auch in fernen Ländern wie China oder Indien.
Wir sollen dabei Jünger erziehen, die diese gute Nachricht gut weitersagen. Deshalb hat Jesus zu uns gesagt: „Machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie… und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe“ (19-20).
Jesus beauftragt uns, dass wir die Leute, die zum Glauben an Jesus Christus kommen, nicht nur taufen, sondern auch lehren, alles, was Jesus gesagt hat. Wir sollen in unserem Kopf nicht nur Bibelkenntnisse sammeln, sondern auch das Evangelium weitersagen. Wenn wir Jesu Lehre nur als Kenntnisse im Kopf sammeln, werden wir wie ein Mensch, der einen riesengroßen Kopf hat, aber ganz dünne und kurze Arme und Beine.
Wir sollen als glaubwürdige Jünger Jesu wachsen. Dazu brauchen wir sowohl die Lehre Christi gut kennenzulernen als auch gut Zeugen Jesu zu sein durch unser Leben und Weitersagen des Evangeliums. So können wir Christus glaubwürdig bezeugen und andere Leute zum Glauben führen und sie als Jesu Jünger gut erziehen.
Wir sollen nicht nur unsere Nachbarn zum Glauben führen, sondern auch alle Völker der Welt. Denn Jesus hat uns befohlen: „Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker!“
Darum sollen wir für die Mission in Bochum, Deutschland, Afrika, Asien und Amerika usw. beten und unseren kleinen Beitrag für die Weltmission leisten. Gott möge unseren kleinen Beitrag für die Weltmission segnen und sein wunderbares Werk tun. Amen!
[1] http://cordisanima.blogspot.de/2014/05/sadhu-sundar-singh-gesichte-aus-der.html, Sadhu Sundar Singh: „Gesammelte Schriften von Sadhu Sundar Singh“, 6. Kap. von „Gesichte aus der jenseitigen Welt“, SGFL, Basel,
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