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Auferstehungsbotschaft 12.04.2026
Leitwort 20,26
„Acht Tage später waren seine Jünger wieder im Haus, und Thomas war bei ihnen. Da kam Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in ihre Mitte und sagte Friede sei mit euch!“
In der letzten Woche haben wir gelernt, dass Maria Magdalena nach der Begegnung mit dem auferstandenen Jesus in eine stets fröhliche Zeugin Jesu verwandelt wurde. Danach finden wir auch überhaupt keine traurige Worte. Stets sagt sie immer wieder: „Ich habe den Herrn gesehen.“
Auch Joseph Hayden, der Vater der Sinfonien, hatte einen Schüler, der am längsten bei ihm war. Der fragte ihn: „Meister, beim Durchsehen Ihrer Werke ist mir etwas Seltsames aufgefallen. Warum gibt es in ihren Stücken keine Traurigkeit? Ist es nicht die Aufgabe der Musik, alle menschlichen Gefühle auszudrücken?“ Darauf antwortete Haydn: „Natürlich könnte ich Lieder schreiben, die Trauer ausdrücken. Doch wenn Gott mein Herz höherschlagen lässt, wie könnte meine Musik dann nicht fröhlich sein? Wenn die von Gott geschenkte Freude meine Hand bewegt, damit ich ein Stück komponiere, wie könnte dann Trauer darin Platz finden? Wenn Gott mich denn unvollkommenen gebraucht, wie könnte ich dann nicht tanzen? Da meine Stücke in der von Gott geschenkten Freude entstehen, bleibt kein Raum für Trauer.“
Da es ein Leben ist, das Gott erlaubt, dem er Gnade und Segen schenkt, sollten wir auch heute fröhlich sein und uns freuen. Glaubst du daran, dass du bei jedem deiner Schritte unter der Führung des Herrn steht? Dann freust du dich auch heute von ganzem Herzen. Der Herr wird es gewiss mit Gutem füllen.
Im heutigen Text wollen wir zwei Punkte kennenlernen und zwar zuerst den Gruß des auferstandenen Jesus an seine Jüngern nämlich „Friede sei mit euch!“. Und unmittelbar danach seine besondere Hilfe für Thomas und sein berühmtes Glaubensbekenntnis: „Mein Herr und mein Gott!“
I. Friede sei mit euch!
Gerade haben Petrus und Johannes das leere Grab Jesu bestätigt aber sie verstanden nicht, dass Jesus von den Toten auferstehen sein musste. Darum gingen sie wieder nach Hause. Unmittelbar danach begegnete Maria Magdalena dem auferstandenen Jesus persönlich und berichtete den Jüngern darüber. „Ich habe den Herrn gesehen!“ Es war unerwartet. Was war die Reaktion der Jünger?
Vers 19: „Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! “
Dieser Tag ist der erste Woche und zwar der Auferstehungstag unseres Herrn Jesus Christus. Weil Jesus von den Toten als Erstling auferstanden ist, erhält dieser Tag seine besondere Bedeutung. Es ist der Anfang des Neuen Testament und der Beginn einer neuen Ära, weil Jesus auferstanden ist. Nun ist dieser Tag der erste Tag der Auferstehung Jesu. Jesus ist Gott selbst. Er ist der wahre Mensch und gleichzeitig wahrer Gott, wie später Thomas bekannt hat. Wir glauben an ihn als Erretter, weil er auferstanden ist. Darum halten wir den Sabbat an diesem Tag der Auferstehung, an dem wir Gott anbeten. Darum haben wir heute unseren Gottesdienst.
Was taten die Jünger, nachdem sie von Maria die frohe Auferstehung Jesu gehört hatten? Die Jünger hätten mit großer Begeisterung und Freude „Unser Herr ist auferstanden Halleluja!“ singen können. Aber das war nicht der Fall. Sie konnten ihnen die Auferstehung Jesu nicht einmal vorstellen Sie haben ihre Eingangstür vor Angst fest verschlossen, Die Stelle in Markus 16,11 sagt: „Und als diese hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden glaubten sie ihr nicht.“
Sie glaubten an keine Auferstehung, nein: Sie wollten einfach nicht daran glauben. Aber sie sind nicht nach Hause gegangen. Sie versammelten sich aus Furcht vor den Juden hinter verschlossenen Türen. Sie fürchteten, dass die Juden, die Jesus gefangen und getötet hatten, nun auch hinter ihnen her wären. Die Angst verfolgte sie. Sie erschraken bei jedem Tür-klopfen. Wie die Traurigkeit für Maria ein Problem war, war die Angst ein ernsthaftes Problem für die Jünger. Die Angst kam aus Ungewissheit über die Auferstehung Jesu. Die Furcht ist ein mächtiges Werkzeug des Satans.
Lesen wir der 2. Timotheus 1,7: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Hier ist klar, dass der Geist der Furcht, nämlich die Angst nicht von Gott kommt, sondern lediglich vom Satan. Aufgrund von Unkenntnis können viele mit ihrer eignen Angst nicht fertig werden. Viele versuchen, mit Hilfe von Drogen oder einer perversen Lebensweise der Realität des Lebens zu entfliehen. Viele Menschen leben heute friedlos. Die Friedlosigkeit kommt aber nicht daher, dass die Welt so friedlos ist, sondern dass die Menschen von Gott entfernt leben.
„Friede sei mit euch!“ Der auferstandene Christus brachte den Jüngern, die von Furcht überwältigt waren, den Frieden Gottes. Dieses Wort kommt im heutigen Text dreimal vor, und zwar in den Versen 19.20.26. Das hebräische Wort dafür lautet Schalom. In dem Herzen des auferstandenen Jesus gab es keine Enttäuschung und keinen Platz für den Hass. Mit voller Liebe begrüßt Jesus seine Jünger. Die Jünger waren so froh, dass sie den Herrn sahen. Der auferstandene Jesus brachte seinen Frieden. Mit der Auferstehung ist in ihnen der große Friede eingekehrt und geblieben. Die Welt versucht durch die verschiedensten Ereignisse diesen Frieden von uns wegzunehmen. Aber ich erfahre, dass der Friede Gottes eine noch höhere Macht ist.
Nach der Begegnung des auferstandenen Jesus verschwand zuerst die jegliche Ängste von mir. Ich bekam keine Furcht und Ängste auch von den zur zeitigen negativen Nachrichten in dieser Welt. Weil ich an den allmächtigen Schöpfergott glaube, habe ich keine Angst von den Atomwaffen der Weltmächte. Denn unser Gott regiert die Welt. Die alle artige Sündenmacht verloren bereits Ihre Macht. Der auferstandene Jesus hat bereits den Kopf des Satans zerstört. Meine Worte wurden immer mehr von negativen und bösen Ausdruck zum positiven und guten verändert. Ich kann nicht mehr bösartige negativen Schimpfwort aussprechen. Der Friede Gottes kehrt immer mehr in unserem Herzen. Weil Jesus auferstanden ist und wieder kommen wird, bleibt bei uns die Friede Gottes beständig.
Was tat der auferstandene Jesus für seine Jünger? Lesen wir Vers 21: „Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Genau wie Jesus selbst als erster Missionar Gottes in die Welt gekommen war, sandte er nun seine Jünger als Missionare in die Welt als Friedensboten.
Aber wie könnten sie in dieser Welt Friedensboten sein? Wenn sie selbst so ängstlich waren? Da blies Jesus sie an und sprach: „Nehmt hin den Heiligen Geist!“ Der Heilige Geist ist der Quelle der Kraft. Darum sollten sie zuerst die Kraft des Heiligen Geist anziehen.
Was war ihre Mission? Sehen wir Vers 23 an: „Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“ Der Hauptauftrag ist, dass sie als Jünger Jesu die Vergebung der Sünden verkündigen. Das ist der Sinn der christlichen Mission. Auch jedem von uns wurde diese besondere Gnade zuteil, dieselbe Mission Gottes zu tragen.
Matthäus 28,18 spricht uns diese Mission „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufe sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Wir dürfen diese Mission nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn die Sünde ist nicht Ausdruck menschlicher Freiheit, sondern ein teuflisches, tödliches Gift ist. Es ist eine ewige Bedeutung, dass ein Mensch durch unseren Dienst von der ewigen Verdammnis befreit ist und in das Reich Gottes hineingeht. Amen! Halleluja!
II. Mein Herr und mein Gott
Sehen wir die Verse 24-29 an. Thomas konnte seine Gedanken nicht für sich behalten, sondern musste sie sofort mutig zum Ausdruck bringen. Er war ein eigensinniger Mann. Als Jesus zu Lazarus gehen wollte, sprach er zu anderem Jünger: „Lasst uns mit ihm gehen, dass wir mit ihm sterben!“ Er war so unerschrocken.
Dieser Thomas war nicht dabei, als Jesus seine Jünger besuchte. Obwohl andere Jünger den auferstandenen Jesus gesehen und gehört hatten, zweifelten einige immer noch, aber sie konnten es nicht offen aussprechen. Als Thomas hörte, die anderen hätten Jesus als Auferstandenen gesehen, zweifelte er. Er sprach zu ihnen: „Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, kann ich’s nicht glauben.“ Er hat genau gesehen, wie Jesus vor einigen Tagen am Kreuz starb.
Seine Saat des Zweifels wurde so mächtig unter den Jüngern. Damit wurden andere Jünger auch unsicher, wirklich den auferstandenen Christus gesehen zu haben. Die Türen wurden immer noch verschlossen.
Lesen wir Die Verse 26 noch einmal zusammen: „Acht Tage später waren seine Jünger wieder im Haus, und Thomas war bei ihnen. Da kam Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in ihre Mitte und sagte Friede sei mit euch!“
Da kam der auferstandene Jesus nach acht Tage extra noch einmal zu den Jüngern, um diesen zweifelnden Thomas zu helfen. Er spricht zu Thomas: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“
Der auferstandene Jesus verstand den Standpunkt des Thomas und offenbarte sich vor ihm und bewies seine Auferstehung. So sehr wünscht unser Gott, dass wir an Jesus glauben. Da antwortete Thomas: „Mein Herr und mein Gott!“ Es war ein großartiges Geständnis. Nur Thomas bekannte, dass Jesus nicht nur sein Herr ist, sondern sein Gott. Als Zeuge des auferstandenen Jesus wurde er großartig sogar bis nach Morgenland Indien kostbar gebraucht.
Vor einiger Tagen gab es eine beispiellose Rettungsaktion eines Offiziers der Luftwaffe der USA. In einem Berg im Iran war er verschollen, auf sich alleine gestellt. Um ihn gesund zu bergen, benötigten sie 155 Flugzeuge und enorm viel Materiell. Er hatte die „Auferstehung Jesu“ als Tätowierung. Möge der Mann ein Zeuge des auferstandenen Jesus sein.
Vor den Augen des auferstandenen Jesus ist der Glaube von Thomas noch kostbarer und wichtiger als dieser Offizier. Darum kam der Schöpfer dieser Welt selbst extra zu ihm und zeigte persönlich seine Wunde. Dadurch durfte er an seine Auferstehung glauben. Er bekannte den auferstanden Jesus als sein Herr und sein Gott. Er erlebte den auferstandenen Jesus persönlich. Der auferstandene Jesus wurde zum Geist, der uns lebendig macht.(1.kor 15,45) Wie der auferstandenen Jesus Thomas lebendig gemacht hat, macht auch uns als Zeuge der Auferstehung lebendig. Gott erduldete mich so lange, bis Gott mich wie Jakob zum Jabbok Fluss führte. Der auferstandene Herr hat mich weit verändert. Die Trauer und Ängste verschwanden bereits von mir. Der Friede Gottes ist bei mir eingekehrt und bleibend. Ich darf jeder Zeit lachen und fröhlich sein. Der Heilige Geist gab mir Mitleid und Erbarmen und Liebe. Möge der Herr uns weiter in seinem Geist verändern, bis wir seine Braut werden.
Und Jesus verkündete eine noch wichtigere Lehre: „Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ Nun erkennen wir, dass wir noch zu dieser seligen Gruppe gehören.
Möge der auferstandene Christus uns seine Frieden schenken. Gott möge jeden von uns als die Zeuge der Auferstehung in dieser turbulenten Zeit kostbar gebrauchen. Amen!
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