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· Alles, was einen Anfang hat, braucht eine Ursache. Da das Universum einen Anfang hatte, müsse es eine erste, nicht-physische Ursache, Gott, geben.
· Durch das Bibelstudium, Gebete oder Gottesdienste wird der Glaube an Gott befestigt.
2. Wer ist Jesus und was tat/tut er?
Gott wurde Mensch, das heißt, ein Mensch namens Jesus (Johannesevangelium, Kapitel 1, Verse 1 und 14[1]).
Durch ihn wollte Gott zwei wesentliche Dinge tun:
Erstens wurde Gott Mensch und offenbarte sich selbst und seine Liebe zu den Menschen und zu uns. Die vier Evangelien der Bibel berichten davon. Deshalb können wir durch Jesus Gott besser kennenlernen und seine Liebe erfahren.
Zweitens wollte Gott Menschen (d. h. uns) von der Macht der Sünde und des Todes erlösen und sie in das Himmelreich führen.
Deshalb starb er am Kreuz für unsere Sünden, stand am dritten Tag auf und fuhr in den Himmel auf. Er wird allen, die an ihn glauben, ihre Sünden vergeben, ihnen ewiges Leben schenken und sie in das Himmelreich führen (siehe Johannesevangelium, Kapitel 20, Vers 31[2]).
3. Jesu Geburt
Während Marias Verlobungszeit mit Josef verkündete ihr ein Engel Gottes, dass sie durch den Heiligen Geist ohne Josefs Zutun schwanger werden und Gottes Sohn gebären würde. Maria antwortete: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du gesagt hast.“ So wurde sie durch den Heiligen Geist schwanger (Lukasevangelium: Kapitel 1, Verse 30–33[3]).
Als Josef, Marias Verlobter, von ihrer Schwangerschaft erfuhr, wollte er sich von ihr heimlich trennen lassen. Da teilte ihm Gott durch seinen Engel mit, dass Maria durch den Heiligen Geist empfangen hatte und er sie zu sich nehmen solle (Matthäusevangelium: Kapitel 1, Verse 18-20[4]).
Da nahm Joseph sie in sein Haus auf.
4. Jesu Lehre
Jesus hat durch seine Lehre und sein Wirken gezeigt, wer er ist und dass er alle Menschen liebt. Deswegen will er sie retten und sengen.
Jesus verkündete die Botschaft vom herbeikommenden Reich Gottes und die rettende Liebe Gottes.
Wichtigste Lehren seiner Frohen Botschaft sind
*Die vergebende[5], helfende[6], erquickende[7] Liebe Gottes: Wenn wir unsere Sünde, Konflikte oder Unglauben zu Jesus sagen, werden wir Vergebung, Frieden und Erquickung erfahren.
*Gottes reicher Segen: Gott vergibt uns nicht nur unsere Sünden, sondern schenkt uns das ewige Leben[8], den Heiligen Geist[9] und das Himmelreich[10].
*Gott als Vater[11]: Wir alle, die an Jesus Christus glauben, sind Gottes Kinder geworden, sodass wir Gott unser/mein Vater anreden und die Vater-Kind-Beziehung genießen dürfen. Wenn wir Gott um etwas, was uns gut ist, bitten, erhört er uns gerne.
*Das Reich Gottes: Jesus verkündete, dass er uns alle, die Jesus annehmen, unter Gottes Herrschaft schon jetzt aufnimmt[12] und uns bis zur Ewigkeit im Himmel[13] begleitet.
5. Jesu Werke:
Jesus zeigte durch seine Werke als Gottes Sohn und Christus
5-1 Seine Allmacht:
Während seiner irdischen Lebzeiten zeigte er seine Allmacht z. B. durch die Speisung der 5000 Menschen mit 5 Broten und 2 Fischen, die Stillung des Sturms (Matthäus 8,23-27) oder durch die Totenauferweckung des gestorbenen Lazarus (Johannesevangelium, Kapitel 11).
Schließlich sagte Jesus nach seiner Auferstehung: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ (Matthäusevangelium 28,18b).
5-2 Seine Gottheit und seine Menschwerdung
Als Jesus zu einem Gelähmten sagte: „Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!“, da kritisierten damalige Theologen: „Wie redet er so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein.“ (Markusevangelium, Kapitel 2 Verse 5-7).
Dies zeigt uns, dass Jesus der fleischgewordene Gott ist.
Johannesevangelium Kapitel 1 Verse 1 und 14 sagen seine Menschwerdung (Inkarnation):
„1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 14 Und das Wort ward Fleisch (d. h. Mensch) und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Apostel Thomas bekannte zu Jesus: „Mein Herr und mein Gott!“ (Johannesevangelium, Kapitel 20 Vers 28).
5-3 Sein Kreuzestod für unsere Sünden
Jesus opferte sich an unserer Stelle und starb am Kreuz, damit all unsere Sünden vergeben werden.
Dazu schreibt Apostel Paulus:
„Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsere Sünden nach der Schrift.“ (Der erste Brief des Paulus, Kapitel 15 Vers 3).
Der Prophet Jesaja hatte die in seinem Buch im Voraus geschrieben:
„Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja, Kapitel 53 Vers 5).
Wenn wir unsere Schuld bekennen und daran glauben, dass Jesus Christus für unsere Sünden gestorben ist, tilgt Gott unsere sämtlichen Sünden, wie es im Buch Jesaja Kapitel 1,18 steht: „Wenn eure Sünden auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.“
5-4 Seine Auferstehung und Himmelfahrt
Weil Jesus Christus und der menschgewordene Gott ist, stand er am dritten Tag nach seinem Kreuzestod auf und zeigte sich seinen Jüngern als Lebendigen. Nach 40 Tagen fuhr er dann gen Himmel mit dem Versprechen, dass er zu seiner Zeit wiederkommt.
Seine Auferstehung bedeutet, dass er der Christus und der dreieinige Gott ist und dass er alle, die an ihn glauben, von den Toten auferwecken und ins Himmelreich führen wird. So gilt Jesu Auferstehung für alle Christen als die Gewissheit der Auferstehung und der Heimkehr in das Himmelreich.
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5-5 Die Sendung des Heiligen Geistes
Nach der Himmelfahrt Jesu sendet Gott allen Christen den Heiligen Geist, damit der Heilige Geist stets sie begleitet (Apostelgeschichte, Kapitel 2 Verse 1-4).
Der Heilige Geist ist die dritte Person Gottes. Gott, Jesus Christus und der Heilige Geist sind dasselbe Wesen und unterschiedliche Personen mit unterschiedlichen Aufgaben.
Als die ersten Christen von dem Heiligen Geist voll erfüllt wurden, wurden ihre Gesinnungen und Verhaltensweise christusähnlich, sodass sie voller Bruderliebe waren (Apostelgeschichte, Kapitel 2 Vers 42).
Wenn wir an Jesus Christus glauben, empfangen wir den Heiligen Geist (Apostelgeschichte, Kapitel 2 Vers 38).
Wenn wir vom Heiligen Geist voll erfüllt werden, können unsere Gesinnung und Verhaltensweise Christus ähnlicher werden.
Vom Heiligen Geist voll erfüllt zu sein bedeutet, ganz von der Liebe Gottes und seinem Willen erfüllt und geleitet zu sein, anstatt von eigenen oder weltlichen Willen geleitet zu werden. [14].
5-6 Seine Wiederkunft und seine Aufnahme in sein Himmelreich
Jesus Christus wird zu Gottes Zeit wiederkommen, und Himmel und Erde werden vollkommen erneuert sein. Er wird alle, die an Jesus Christus glauben, in sein Reich aufnehmen[15], wo es weder Tod noch Schmerz noch Leid geben wird. Und die Erlösten werden bei Gott wohnen[16].
[1] Johannes 1,1: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“
Johannes 1,14: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
[2] Johannes 20,31: „Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr, weil ihr glaubt, das Leben habt in seinem Namen.“
[3] Lukas 1,30-33: „30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. 31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. 32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.“
[4] Matthäus 1,18-20: „18 Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. 19 Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen. 20 Als er noch so dachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist.“
[5] Markusevangelium 2,5: „Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“
[6] Psalm 46,2-3: „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken.“
[7] Römerbrief 8,38-39: „Nichts kann uns je von der Liebe Gottes trennen, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.“
[8] Johannesevangelium 3,16: „Denn also hat Gott die Welt (also alle Menschen der Welt) geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn (d. h. Jesus) gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
[9] Apostelgeschichte 2,38: „Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“
[10] Offenbarung 21,-4: „Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sei und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sei; denn das Erste ist vergangen.“
[11] Matthäusevangelium 6,9: „Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.“
[12] Lukasevangelium 17,21: „man wird auch nicht sagen: Siehe, hier!, oder: Da! Denn sehet, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“
[13] Offenbarung 21,3: „Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“
[14] Epheser 3,16-17: „Dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, dass Christus in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid.“
Epheser 5,18-20: „18 Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen. 19 Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen 20 und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“
[15] Markus 13,26-27: „26 Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit. 27 Und dann wird er die Engel senden und wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.“
[16] Offenbarung 21,1-4: „1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. 3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Wohnung Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“
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