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Die Botschaft für 2026 01.03.2026
„Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“
Was ist der Wille Gottes für dich? Wenn wir das Vaterunser sprechen, dann wünschen wir am Anfang: „Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ Wir sollen für den Willen Gottes im Himmel und auf Erden beten. Unser Herr Jesus betete auf der Erde für den Willen Gottes, dass der Wille Gottes auch auf Erden geschieht.
Im Matthäusevangelium 7, 21 sagt Jesus: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“. So wichtig und entscheidend ist der Wille Gottes für uns, damit wir ins Reich Gottes kommen.
Der heutige Leitverse sagen drei Dinge der Willen Gottes in Jesus für uns.
Die obige drei Verse sind jeweils der Wille Gottes für uns: „Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen“. Das sind drei Ratschläge und ihre jeweilige Begründung. Drei Mini-Sätze, damit man sie besser behalten und memorieren kann. Aber sie hängen miteinander zusammen. Heute wollen wir durch Freuen, Beten und Danken den Willen Gottes für uns kennenlernen!
I. Seid allezeit fröhlich!
Lesen wir Vers 16: „Seid allezeit fröhlich!“ Was für eine Aufforderung! Kann man denn Freude gebieten? Und kann man immer fröhlich sein? Unser Gott fordert uns, dass wir alle Zeit fröhlich sein sollten.
Woran erkennen wir, dass wir fröhlich sind? Wenn wir traurig sind, weinen wir, aber wenn wir fröhlich sind lachen wir gern. Wie können wir aber allezeit lachen? Kannst du in jederzeit lachen? Dann versuchen wir jetzt einmal auch lachen! Wenn wir allezeit fröhlich lachen, ist das ein Segen nicht wahr? Ah Hahaha! So dürfen wir in jeder Zeit fröhlich und bis zum Nabel ausgebreitet laut lachen.
Viele leben heute immer noch freudlos in dieser Welt schicksalhaft, wie Buddha das erkannt hat: Geburt, Altwerden, Kranksein und Sterben. Es gibt Arme und Reiche in dieser Welt, leidende Kinder, Kriege nah und fern. Der Ukraine-Krieg, von dem wir annahmen, er werde eine Woche gehen, dauert jetzt schon vier Jahre, ohne Aussicht auf eine zeitnahe Beendigung. Dazu ein Krisenherd im Iran. Gerade wurde es ein neuer Krieg angebrochen. Wir finden zurzeit kaum gute Nachricht, über die wir uns freuen können.
Aber das Wort sagt uns heute, dass wir allezeit fröhlich sein sollten. Es ist nicht, dass man es bloß versuchen sollte, sondern sich immerzu tatsächlich freuen sollte. Wenn wir an Gott glauben, sollen wir fröhlich sein. Gerade hatten wir die Weihnachtszeit, in der wir Jesu Geburt fröhlich feierten. Die Nachricht der Geburt Jesu war eine große Freude, die allem Volk widerfahren sollten. Diese Freude wurde mehrfach betont. In der Traurigkeit dieser Welt sollten wir nicht einmal am Tag oder gelegentlich fröhlich sein, sondern allezeit. Natürlich versuchen wir alle gelegentlich fröhlich zu sein und ab und zu lachen. Aber hier heißt es dass wir allezeit fröhlich sein sollten. Wir dürfen dieses Wort nicht relativieren. Denn es ist ein Befehl des Herrn. Wir dürfen diesen Befehl nicht relativieren, sondern als Gottes Wort absolut annehmen. Warum sollen wir uns allezeit freuen.
Als Grund nennt uns Lukas 2,10-11: „Seht, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ Gott wusste um die Traurigkeit dieser Welt, die Sorgen, die Beunruhigung und den Kummer dieser Welt. Weshalb können wir uns nicht immer freuen. Darum gibt er uns diesen Befehl, uns zu freuen. Unser Heilend ist vor 2000 Jahren geboren und durch die Auferstehung ist er stets unter uns. Seine Gegenwart ist die große Freude. Deshalb können wir uns allezeit freuen. Allerdings ist Jesus als die große Freude die Quelle der Freude.
Warum ist Freude so wichtig im christlichen Leben? Ich glaube, weil sie ein Ausdruck echter Wertschätzung ist. Eine freudlose Beziehung ist oft eine lieblose Beziehung. Gott möchte, dass wir ihn von Herzen lieben und ihm gerne dienen. Die Freude ist Ausdruck davon. Das war der einflussreiche Gedanke des amerikanischen Theologen John Piper in seinem Bestseller Desiring God (Sehnsucht nach Gott): dass wir unserem Lebensziel, Gott zu verherrlichen, gerade dann am besten gerecht werden, wenn wir uns von Herzen an ihm freuen.
Im Leben der Gemeinde gab es verschiedene Anliegen. Dadurch erleben wir das Wirken Gottes tagtäglich. Durch die letzte Gemeindeversammlung erfuhr ich die Freude, dass wir uns vom Herzen entschieden haben, einige bei der Missionsreise bis nach Korea finanziell zu unterstützen. Unsere Gemeinde ist zwar klein, aber Gott gibt uns die Möglichkeit, nach dem Willen Gottes zu handeln. Während der letzten Weihnachtszeit durften wir 1080 EUR spenden, um die Schwierigkeiten in Myanmar zu lindern. Wir finden immer wieder die Freude, dem Willen Gottes zu gehorchen. Mit Maria freue ich mich darauf, an der Missionarkonferenz in Warschau teilzunehmen. Ich freue mich, wie ich in der letzten Zeit auf dem Campus immer wieder das Wirken Gottes unter den Studenten erfahre. Ein Student bekam gern ein Fragebogenheft und wieder ein anderer tauschte mit mir die Adresse aus.
In Matthäus 6, 34 befiehlt Jesus, uns nicht um morgen zu sorgen, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Denn wir sorgen gewohnheitsmäßig für morgen, darum sagt Gott uns, uns nicht um den morgigen Tag zu sorgen. Unser Herr Jesus kennt uns in jeder Lage so gut. Weil wir uns unnütz Sorge und Kummer machen, spricht Gott uns deutlich an, dass wir uns allezeit, immer und ständig freuen sollten.
Die Lachtherapie ist bekannt in Korea, in den USA und in der ganzen Welt. Wie können wir uns immer wieder freuen und lachen? Was ist das Geheimnis der stetigen Freude und des immerwährenden Lachens? Einfach vom Herzen gehorchen, zu lachen. Wir versuchen noch einmal uns zu lachen.
Sehen wir uns Philipper 4,6 an: „Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!“ Als Apostel Paulus und Sillas geschlagen im dunklen Gefängnis saßen, lobten sie Gott. Da erfuhren sie, dass die Tür des sich Gefängnisses öffnete und sie frei zu den Geschwistern zurückkamen. Insbesondere erfuhr Paulus eine tiefe Freude im Gefängnis. Darum sagt Philipper 4,4 sagt uns „Freuet euch in dem Herrn allewege, abermals sage ich euch: Freuet euch!“
Wir dürfen uns immer wieder freuen, weil wir in dem Herrn sind. Außerhalb Jesu können wir aber uns nicht immer freuen. Denn außerhalb Jesu ist der Wirkungsbereich des Satans. Da können wir nicht erwarten, uns allezeit zu freuen. In dem Herrn können und dürfen wir uns immer wieder freuen, weil wir allezeit Grund zur Freude haben. In Jesus und in der Gemeinde können wir uns jederzeit freuen. Wir sehen Paulus, wie er sich sogar in Gefängnis freute, weil durch seine Gefangennahme das Evangelium noch mehr verkündigt wurde. Mit dem Wärter zusammen an eine Kette gefesselt, konnte Paulus zu jeder Zeit das Evangelium predigen. Dadurch kam das Evangelium sogar in den Palast hinein. In Jesus finden wir immer den Grund der Freude. Darum sollen wir jeden Sonntag feiern, denn die Errettung der Seele ist in jedem Gottesdienst möglich.
II. Betet ohne Unterlass
Betrachten wir Vers 17: „Betet ohne Unterlass!“ Damit ist nicht gemeint, ununterbrochen zu beten, sondern regelmäßig und oft zu beten und zu leben in einer betenden Haltung.
Ich weiß, dass ich nicht genug bete und sogar die Namen des Gebetempfängers vergesse. Aber ich danke Gott für jede Gelegenheit zu beten. Heute Morgen haben wir für die nächste Generation mit mehrere Geschwister Fürbitte gebetet. Ich freue mich, dass ich seit Jahren Monat einmal Kontinental Fürbitte Stunde haben darf. Dazu kommt ein Beter von jedem Kontinent. Ich freue mich auf jede Gebetstunde unter uns. So versuche ich ohne Unterlass zu beten? Ich möchte nun die Namen zusammenschreiben, damit ich mehr konkret Namen nennend beten kann.
Ich erkannte aber, dass das Gebet wie Atmen ist. Durch Atem leben wir jeden Tag. Wie wir immer wieder ohne Unterlass atmen, dürfen wir ohne Unterlass beten. Durch das Atmen leben wir die ganze Zeit. Unser Herr ist wie Luft, die durch den Heiligen Geist in uns wohnt. Durch Aufnahme des Heiligen Geistes werden wir mit Jesus eins.
Wenn wir den Namen Jesu anrufen, wird er in uns kommen. Und wir werden eins. Wenn wir den Namen Jesu anrufen, werden wir mit Jesus verbunden. Wenn wir den Namen Jesu anrufen, kommt der auferstandene Jesus zu uns. Wenn wir Jesu Namen anrufen und solange sein Name in uns bleibt, können wir uns nicht ein unsinniges Leben führen? Mein Leben wird kontrolliert. Wenn wir, so wie wir atmen, den Namen Jesu anrufen, bleiben wir mit Gott verbunden. Wenn wir beten, werden wir mit Jesus verbunden. Amen!
III. Seid dankbar in allen Dingen!
Lesen wir Vers 18: „Seid dankbar in allen Dingen!“ Unter allen Umständen sollen wir dankbar sein. Wir können ja danken, wenn wir Dankenswertes erfahren. Wie können wir in allen Dingen danken? Weil wir nicht immer danken können, gibt Gott uns diesen Befehl, zu danken. Wir sollen in jeder Lebenslage danken. Weil wir für alle Dinge danken können, gibt Gott diesen Befehl.
In der koreanischen Geschichte gab es einen Pastor namens Son Yang Won, dessen beide Söhne Dong In und Dong Sin durch einen Kommunisten getötet wurden. Pastor Son hat gerade diesen Mörder als seinen Sohn adoptiert und erzog ihn zum Pastor. Als er seine Söhne beerdigen sollte, hat er Zehn verschiedenen Dankbarkeiten ausgemacht. Er dankte, dass Gott ihm nicht einen, sondern zwei Märtyrer gab und sie um zu lernen nicht in die USA sondern ins Himmelreich schickte. Hier haben wir ein Beispiel dafür, in allen Dingen dankbar zu sein.
Wenn wir alles als die Geschenke Gottes betrachten, können wir für alles danken. Wenn wir uns selbst nicht verleugnen, können wir nur als Knechte Satans leben. Wie Jesus einst zum Petrus gesagt hatte. Im Matthäus 16,23 sprach Jesus zu Petrus; „Geh weg, hinter mich, Satan!“ Wenn wir uns aber selbst verleugnen, können wir das Reich Gottes erfahren. Dann geschieht der Wille Gottes unter uns und in uns.
Wir können in all diesen Dingen dankbar sein, weil Gott uns so viel Gutes gegeben hat, weil er uns in der schwierigen Situation beisteht. Dankbarkeit ist auch eine Therapie für unsere verletzten Seelen. Das lässt sich sogar nachweisen. Viele Studien belegen die hohe Relevanz von Dankbarkeit für die psychische Gesundheit. Lass uns in allen Dingen danken!
Wir haben gerade eine Schwester, die seit drei Wochen wegen des Risses in Wirbelsäulen im Bett bleiben muss. Sie kann momentan nichts tun. Aber ich freue mich deshalb darüber, dass sie endlich, ohne etwas tun zu müssen, eine ruhige Zeit genießen darf, denn sonst kann sie nicht eine Stunde ruhig bleiben. Sie braucht einfach die Ruhe. Vor 16 Jahren brauchte auch ich eine solche Ruhezeit, so dass ich, ohne irgendetwas davon mitzubekommen, vier Wochen in ein künstliches Koma gesetzt wurde. Für die Gemeinde und für meine Familie waren es eine schockierende Zeit. Es war aber eine himmlische Ruhezeit für mich. Von da an lernte ich auch im Alltag mit Freude und Ruhe zu leben, wie im Reich Gottes. Und ich lernte, wie ich anfangs gelacht habe, allezeit lachen zu können.
„Freut euch allezeit! Betet unablässig! Sagt in allem Dank!“, schreibt Paulus weiter „Denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ Dieser Nachsatz bezieht sich vermutlich auf alle drei Aufforderungen. Er unterstreicht, wie wichtig sie Gott sind: die Freude, das Gebet und die Dankbarkeit. Sie gehören zu einer authentischen Gottesbeziehung, einer christlichen Gottesbeziehung: „in Christus Jesus“
Die drei stehen für drei große Formen des Redens mit Gott: das Lob, die Bitte oder Fürbitte und der Dank. Gott hat sie uns geschenkt, weil er in einer lebendigen Beziehung zu uns stehen möchte. Ich wünsche die drei Anliegen dir und mir für unseren Alltag! Amen!
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