Protokoll für die Vollversammlung zur Gründung CMI Deutschland
Am Ostermontag den 21. 4. 2003. kamen die Mitarbeiter aus der Reform UBF-Gemeinde zur Gründung von CMI Deutschland in Hagen zusammen. Insgesamt waren die Teilnehmer 65 aus den verschiedenen Bezirken in Deutschland. (Berlin 4, Bremen 2, Bochum 13, Darmstadt 8, Dortmund 1, Duisburg 2, Frankfurt 17, Göttingen 1, Hamburg 5, Marburg 2, München 2, Stuttgart 7, Wuppertal 1)
Die Versammlung fing an mit einem Gottesdienst um 10 Uhr. Stephan Choi aus Bochum predigte aus 1. Korin.15.
Anschließend leitete Dr. Paulus Kwon aus Frankfurt die Versammlung und legte eine Erklärung zur Gründung von CMI Deutschland ab. Es handelte sich um eine Rechenschaft über die Geschichte der UBF und die daraus entstandene Notwendigkeit der Korrekturarbeit für die Zukunft.
Sie räumte die Fehler ein, dass die UBF die selbständige Entscheidung einzelner Mitarbeiter und die Zusammenarbeit mit den anderen christlichen Organisationen vernachlässigt hatte.
Künftig will CMI auf das Wirken des Heiligen Geistes, die selbständige Entscheidung einzelner Mitarbeiter und Zusammenarbeit mit den anderen christlichen Organisationen mehr Acht geben. Jedoch soll das Bibelstudium und die Campusmission als Schwerpunkt bei der CMI weiterhin bleiben.
Nach der Erklärung diskutierten die Anwesenden über die bearbeitete Bundesverfassung, die im Vorfeld unter den Bezirksleitern und einem Ausschuss mehrmals bearbeitet wurde. Einige Mitarbeiter stellten die Inhalte der Bundesverfassung in Frage, aber es wurde zur Abstimmung gebracht, ob die vorgelegte Bundesverfassung zuerst verabschiedet und dann in der Vertreterversammlung weiter bearbeitet werden sollte. 42 von den Anwesenden waren dafür, dass diese Verfassung heute verabschiedet werden sollte, 2 waren dagegen. Daher wurde die Vertreterversammlung mit der weiteren Bearbeitung beauftragt.
Nach dem Mittagessen hielt Dr. Thomas Schirmach einen Vortrag, mit dem Thema „Ist die Gemeindeerneuerung möglich? Am Beispiel der Korinther Gemeinde“. Dr. Schirmach leitete das Martin Bucher Seminar, an der manche Reform-UBF Bezirksleiter teilnehmen. Er sagte, die Gemeinde solle vom Wesen und Charakter her ständig erneuert werden. Dieser Neuanfang ist allein im Christentum möglich; anders als in den anderen Religionen, weil Jesus gerade durch seine Auferstehung den Neuanfang ermöglicht hatte. Das Bekenntnis, dass eine Gemeinde in der Vergangenheit in einigen falsch gemacht hat und erneuern will, soll zu den Elementen der Gemeinde gehören. Darum ist die obengenannte Frage selbst nicht recht. Durch seinen Vortrag wurden viele Teilnehmer sehr ermutigt, denn während der Reformbewegung in der UBF ist ein falscher Eindruck entstanden, dass es eine ideale Gemeinde geben könnte, die keine Korrektur mehr braucht. Der Mut zum Bekenntnis über die Fehler und die Vergebung miteinander und der Neuanfang ist gerade die Grundlage einer gesunden Gemeinde.
Nach seinem Vortrag gab es eine rege Diskussionsrunde über dieses Thema.
Die Versammlung wurde nachmittags gegen 17 Uhr beendet.
Report: Augustin Hong aus Hamburg